Es war kalt und regnerisch an diesem Morgen des 11.April 2006 als wir die Wohnung in Bochum verliessen. Heute war der Tag an dem es kein zurück gab. Meine damalige Lebensgefährtin hatte sich vorgenommen, mir ihre Familie auf den Philippinen vorzustellen. Ab Bochum Hauptbahnhof ging es mit dem ICE zum Flughafen Frankfurt a.M.
Im Flughafen angekommen wurde dann das 2. Frühstück eingenommen, bevor es zum „Check-In-Schalter“ der Fluggesellschaft GULF AIR ging. Unser Gepäck sollten wir bis Manila nun nicht mehr wieder sehen. Natürlich hatten wir großzügiges Handgepäck, sogar mit Strickjacken ausgerüstet, wofür ich meine damalige Lebensgefährtin beim packen schon heftig kritisiert hatte. Nach einem super schönen Start des Airbus A 340, ich liebe Starts und Landungen , angenehmen Flug, landeten wir Stunden später in den Vereinigten arabischen Emiraten, genauer gesagt in Bahrain. Hier gab es nach einer Flugzeit von ca. 6 1 /2 Stunden Flugzeit den 1. Zwischenstopp unserer langen Reise.
Überrascht war ich von dem Prunk des Flughafengebäudes, den vielen Shops und Restaurants. Vor allem aber auch von der Kälte innerhalb des Airports. Hier erklärte sich mir auch die „Zwangsmitnahme“ meiner Strickweste. Es ist wohl so als würden die Scheichs nicht so gerne schwitzen. Das komplette Gebäude war mit Klimaanlagen auf von mir gefühlten 12 Grad herunter gekühlt. Ohne die Strickjacke wäre wohl Bahrain meine letzte Ruhestätte wegen Unterkühlung geworden. Ich danke noch heute meiner damaligen Lebensgefährtin für den „heissen Tipp“ Nun sie musste es wissen, flog sie doch regelmäßig mit ihrem später verstorbenen Mann in ihre Heimat.
Wenige Stunden später, ich weiß nicht mehr genau wie lange unser Aufenthalt angedauert hat, wurden wir zu unserem Gate gerufen, die Reise sollte weitergehen Richtung Hong Kong. Diese Etappe war für einen Raucher wie mich eine echte Herausforderung. Nach ca. 15 Stunden Flugzeit, in der ich mir nicht nur einmal die Frage gestellt habe, ob der Pilot auch genug Treibstoff in Bahrain nachgetankt hatte, landeten wir wohlbehalten in Hong Kong.
Mein Gott, was war das für ein Anflug, 2006 war der neue Flughafen von Hong Kong noch im Bau befindlich und wir flogen hindurch zwischen die Wolkenkratzer Hong Kongs, man hatte das Gefühl mit den Tragflächen der Maschine die großen Antennen von den Hochhäusern abzurasieren.
War ich in Bahrain schon stark beeindruckt von den Flughafenterminals, so sollte ich hier meinem Mund vor erstaunen nicht mehr zubekommen. Tausende von Menschen, Passagieren, Personal usw. tummelten sich wie in einer kleinen Stadt durch die Gänge. Einige eilten zu den Ausgängen, nämlich diese, dessen Ziel-Destination Hong Kong war. Andere so wie wir nutzten die Zeit uns die Shops, Restaurants anzusehen, aber nicht bevor ich Station in der „Smoking Area“ gemacht hatte. Hier hätte es mich fast von den Hufen geholt. Der sehr kleine Raucherraum, dessen Lüftung wohl nicht so richtig funktionierte war voll mit rauchenden Menschen. Nachdem ich 3 Mal Luft geholt hatte, ohne mir eine Zigarette anzuzünden, war mein Bedarf an Nikotin für den Weiterflug gedeckt.
First call for the Passengers to Manila.
Unserem Ziel deutlich näher gekommen stiegen wir etwas übermüdet aber erwartungsfroh in die Maschine, die uns nach Manila bringen sollte. Nach gut 2 Stunden Flugzeit betraten wir den Flughafen Ninoy Aqino überglücklich. Wie durch Zauberhand konnten wir hier unser Gepäck am Laufband abholen. Welche logistische Meisterleistung. Wir erinnern uns, das Gepäck hatten wir in Frankfurt am Main aufgegeben und ist weder in Bahrain noch Hong Kong abhanden gekommen. Natürlich wird es auch Passagiere gegeben haben, die andere Erfahrungen gemacht haben. Dann hatten wir eben Glück.
Unser Hauptziel Zamboanga City wird nur 2 Mal am Tag angeflogen, einmal am Vormittag, das nächste Mal gegen Spätnachmittag. Wir mussten also um einen Zwischenstopp im Hotel erweitern. Das ist durchaus nicht immer so, wenn man Glück hat, erwischt man noch die 2. Maschine am Anreisetag in Manila.
Die Tür des Flughafengebäudes öffnet sich und ich denke mich trifft der Schlag. Ihr kennt das sicher, wenn man eine Auftaupizza aus dem Backofen holt und euch ein Schwall Hitze entgegen strömt, so hat es sich für mich angefühlt. Vermischt mit dem Geruch ( Gestank) einer Metropole wie Manila. Manila gehört mit seinen ca. 23 Millionen Einwohnern zu den zehnt größten Weltstädten, darunter belegt sie Platz 5
Die Klamotten am Leib beginnen auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit sofort damit, mit dem eigenen Körper eine Einheit zu bilden. Ab ins Taxi (mit Aircon) und zum in der Innenstadt gelegenen „City State-Tower-Hotel“ wo wir uns für eine Nacht eingebucht hatten. Hier mal vernünftig duschen, die Gegend um das Hotel herum etwas erkunden, Beine vertreten, etwas essen und das Flair dieser Stadt in sich aufnehmen.
Nun übermannte uns doch die Müdigkeit. Die Strapazen der Reise, es waren immerhin ca. 23 Stunden Flugzeit….ohne die Wartezeiten bei den Zwischenstopps an den Flughäfen dazu gerechnet. Es sollte dann am nächsten Morgen nach einem doch eher spartanischen Frühstück weiter gehen. Nun mit dem Taxi Fahrt aufnehmen durch eine Stadt von der man das Gefühl hatte „verschlungen“ zu werden. Der kleine philippinische Taxifahrer, ich betone das weil ich mich mit meinen 1,70 m schon sehr groß fühlte in diesem für mich neuen Land, sprach mich „indirekt“ auf ein Geschenk aus Deutschland an. Er wolle kein Trinkgeld, er dachte eher an 5,-Euro, zur Erinnerung, er sammele ausländische Währung . Mit einem Augenzwinkern habe ich ihm natürlich seine „Sammlung“ vervollständigt.
Wer oder was würde mich in Zamboanga erwarten ?. Wir bestiegen am frühen Vormittag die Maschine der Philippinen Airlines, von denen ich erfahren hatte die Gesellschaft dürfte aus Sicherheitsbedenken in Europa gar nicht mehr landen, weil man ihnen die Landerechte entzogen hatte. Ausserdem würden sie die ausgemusterten Maschinen der deutschen Lufthansa aufkaufen, reparieren, warten und für ihre vielen Inlandsflüge nutzen. Immerhin besitzen die Philippinen 19 Flughäfen die täglich von Manila aus angeflogen werden.
Die größten Inseln der Philippinen sind die im Norden liegende Insel Luzon, der Zweitgrößten Insel Mindanao und im Süden gelegene Inseln Samar und Negros.
Nachdem wir unser Gepäck dann wieder für seine vorerst letzte Reise aufgegeben hatten war ich auf „unseren Flieger“ sehr gespannt. Mein „fachmännischer Blick“ schaute auf die Karosserie, wie man es bei einem Auto so macht, um zu sehen wie sicher es ist, ohne wirklich Ahnung zu haben. Dann wieder der Gedanke der einem die Flugangst etwas nehmen könnte:
„Auch der Pilot und die Stewardessen werden ja wohl Familien zuhause haben und möchten auch gesund nach hause kommen.“
Also, rein in die Maschine, die wirklich einen sauberen unerwartet guten Eindruck bei mir hinterließ. Gegenüber den Flügen, Starts und Landungen im Vorfeld war es doch nur noch ein Katzensprung von ca. 1 Stunde und 40 Minuten als wir etwas holprig auf dem Flughafen „Zamboanga International“ aufsetzten. Wir waren angekommen. Nun nur noch mit einem kleinen „Aircon“ wie die Kleinbusse dort genannt werden, zugelassen für 16 Personen (in Europa für 8 Per.) vom Flughafen zum etwa 35 Kilometer entfernten Bolong Beach, wo die Wiege der heutigen Organisation „Let’s start with ABC“ steht.
Ende Teil 1, Fortsetzung folgt.

Teil 2 zu: "Wie wirklich alles begann"....

Tatsächlich ging es nun in Richtung Bolong, die Heimat meiner damaligen Lebensgefährtin. Wir streiften den Stadtrand von Zamboanga und fuhren durch einige Dörfer, wie z. B. Guiwan, Boalan, Mercedes, Culianan, Manicahan, Victoria, Daap, Sangali, Pagigitan, bis wir schlussendlich Bolong. erreichten.
Die Familie war offensichtlich vorher schon geimpft, so prangte an dem Haus ein handgeschriebenes Plakat „Welcome in our Family Mr. Holter“.
An dieser Stelle möchte ich nur kurz auf Privates eingehen, schliesslich geht es ja um die Entstehungsgeschichte meiner Organisation Let’s Start with ABC.
Es sollte kein leichter Start für mich werden, schliesslich war ich der neue Mann an der Seite ihrer „verlorenen Tochter, Schwester“, die damals nach Deutschland geheiratet hatte. Der Mann war ich nun nicht, dieser verstarb plötzlich und unerwartet an einem Herzversagen. Es hat ein paar Tage gedauert bis ich das Vertrauen der Familie auf meiner Habenseite verbuchen konnte. Eine tolle, sehr liebenswerte Familie die mich da erwartet hatte, der ich auch heute noch sehr freundschaftlich verbunden bin.
Die Familie hatte gekocht, zum ersten Mal sollte ich mit der philippinischen Küche vertraut gemacht werden. Es gab Fisch, Reis und ich erinnere mich an eine Suppe. Dazu das etwas bessere St. Miguel Bier. Die Einheimischen bevorzugen eher das stärkere „Red Horse“ oder andere Biere, die auf den Philippinen hergestellt / gebraut werden. Die Familie hatte sehr viel zu erzählen, in einer Sprache die mir sehr befremdlich vorkam. Nun saß ich da, den wild gestikulierenden Familienmitgliedern, die mich in ihre Mitte genommen haben, sehr wohl zuhörend, aber nicht verstehend, gegenüber.
Meine Müdigkeit ließ nicht lange auf sich warten, hatte doch die Anreise nicht nur sehr viel Kraft, als auch Zeit gekostet. Hinzu kam das bekannte „Jetlag-Phänomen“. Zwischen dem weit entfernten Europa und Südostasien, sprich den Philippinen liegen immerhin 7 Stunden Zeitunterschied. Also die Philippinen und unserer MEZ immer 7 Stunden voraus.
Trotz der starken Müdigkeit gelang es mir nur sehr schlecht einzuschlafen. Die Zimmer des Hauses waren damals im Jahr 2006 noch nicht mit Klimaanlagen ausgerüstet, was sich erst einige Jahre später ändern sollte. Die Nachttemperaturen fielen nicht unter geschätzt 25 Grad Celsius, dazu eine Luftfeuchtigkeit von ca. 80 %.
Der Tag begann früh, beim Nachbarn gab es wohl einen sehr potenten Hahn, der die Damen lautstark auf sich aufmerksam machen wollte. Vom Nahe gelegenen Strand, der sich nur 30 Meter vom Haus entfernt befindet, hörte man die Fischer laut reden, darunter auch 3 der Brüder meiner Lebensgefährtin, denen ich am Vorabend vorgestellt wurde. Die Familien leben vom Fischfang und fahren bei Sonnenaufgang aufs Meer hinaus, um dann gegen 08.00 Uhr wieder an Land zu kommen um schon ab Boot die frisch gefangenen Fische zum Verkauf anbieten. Die Besten und schönsten Fische werden an die Gastronomie in der Hauptstadt Zamboanga verkauft, Die Köche und Geschäftsleute stehen schon lange vor Rückkehr der Fischer am Strand und erwarten die Gaben Neptuns. Diese Prozedur wiederholt sich täglich.
Wobei die Fische, die nicht so schön fürs Auge sind, die entsprechende Größe nicht erreicht haben, oder sonstige Mängel aufweisen in den Familien selbst verarbeitet werden.
Für mich ging es nach dem Frühstück erst einmal ins Dorf. Bolong ist zu dieser Zeit ein kleines Fischerdorf mit insgesamt etwa 10.000 Einwohnern, wobei das nicht so genau beziffert werden kann, es existiert hier kein Einwohnermeldeamt. Die Kirche, gegenüber der „Barangay Hall“ wie hier das „Rathaus“ des amtierenden Ortsvorstehers genannt wird befinden sich im Mittelpunkt der kleinen Gemeinde. Daneben befindet sich ein spartanisch angelegter Basketballplatz. Die Strassen sind allesamt naturbelassen, d.h. nicht geteert. Etwas ausserhalb, am Ortsrand befindet sich der kleine Friedhof von Bolong. Erdbestattungen kennt man hier nicht. In der einen von 2 vorhandenen Hauptstrassen befinden sich kleine „Sari-Sari-Stores“, hier kann man fast alles kaufen, was man zum täglichen Leben benötigt. Für Großeinkäufe fährt man besser in die Stadt Zamboanga, wo es auch Supermärkte, Kleidung und Textilien zu erwerben gibt.
An einer kleinen Bambushütte lese ich das Schild „Health-Center“…..aha. Angeblich sollte an 2 Tagen in der Woche hier jemand Dienst schieben. Eine Krankenschwester, Hebamme oder sonst eine Person die ein Pflaster kleben kann, oder auch schon einmal 2 Kopfschmerztabletten ausgeben darf, treffe ich nicht an. Das will ich mir später mal genauer ansehen.
Am Ortseingang, da steht sie nun, die Elementary School von Bolong, die mein weiteres Leben fortan bestimmen sollte. In diese Schule also ging damals als Kind meine Lebensgefährtin. Einige hundert Mädchen und Jungen tummeln sich auf dem Schulhof , es musste wohl gerade zur Pause geschellt haben. Die Kinder unterscheiden sich nicht von unseren Kindern in Europa. Sie spielen Fangen, Verstecken und einige stehen nur zusammen und haben ihren Spaß. Schnell wurde ich auf Grund meiner hellen Hautfarbe, meiner ungewöhnlich „langen Nase“und meiner ungewöhnlichen Größe (171 cm) als Fremder erkannt. Die Pausenaufsicht erkannte sehr schnell meine Lebensgefährtin als ehemalige Schülerin wieder und bat uns ins Lehrerzimmer.
Hier gelang es mir sogar mit meinen grottenschlechten Kenntnissen der englischen Sprache mit verschiedenen Lehrerinnen ins Gespräch zu kommen. Meine Neugier war geweckt. Kurz darauf bat ich darum, an einem Unterricht einer beliebigen Schulklasse als stiller Beobachter teilnehmen zu dürfen. Der Wunsch wurde mir stattgegeben, alsbald saß ich in einer Schulklasse „Grade II“ in der hintersten Reihe und wollte nun dem Unterricht folgen. Die Kinder fanden es aber offensichtlich viel interessanter den fremden weißen Mann zu beobachten, als nach vorne zur Lehrerin zu schauen und aufzupassen, was sie ihnen zu sagen hätte.
Nach einem Ordnungsruf waren die Kinder aber folgsam und lauschten ihrer Klassenlehrerin. Genau das war eines der Probleme, die ich ausmachen konnte, die Kinder lauschten dem Frontalunterricht, aber schrieben nicht eine Notiz mit. Die Lehrerin in Front von ca. 45 Kindern schrieb an eine Vorkriegstafel, auf der man kaum noch etwas erkennen konnte mit einem Stück Kreide, nicht größer als ein kleines Radiergummi.
Wo waren die Stifte, Hefte der Kinder ?
In einer weiteren Unterrichtspause fragte ich die „Prinzipal“ der Bolong Elementary School nach den fehlenden Schulmaterialien der Kinder.
Sorry, the children have no pens or exercise books, war die Antwort von Frau Bernardo, damalige Schulleiterin der Bolong ES.
Hatten die kleinen Mädchen und Jungen ein besonderes Talent, welches unsere Kinder in Europa nicht besitzen ? Ein fotografisches Gedächtnis vielleicht ?
Mir wurde lächelnd erklärt, dass viele Familien kinderreich sind und es gerade bezahlbar ist, dem „vermeintlich“ schlauestem Kind der Familie, eine Grundschulausbildung zukommen zu lassen. Mein Weltbild ist durch diese Aussage stark in Wanken geraten. Wer bestimmte denn, welches das „Schlaueste“ Kind der Familie ist ?
Gab es nicht ein verbrieftes Menschenrecht auf Bildung, festgehalten im Artikel 26 der Allgemeinen UNO Menschenrechtskonvention von 1948 in dem es lautet:
Zitat: Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunterricht müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren Fähigkeiten offen stehen.
Diese Erklärung wurde von immerhin 160 Staaten unterschrieben, übrigens war Amerika nicht bei den Unterzeichnern.
Mit dieser für mich traurigen Erkenntnis setzte ich mich am Nachmittag in einen der 8„Cottages“ , die am Strand hinter dem Haus aufgebaut sind. Meine nackten Füße in den feinen Sand eingegraben, zur Hand eine frisch geköpfte Kokosnuss, die mir der Bruder meiner Lebensgefährtin vom Baum geangelt hatte und ließ den Tag an der Schule Revue passieren.
Mensch Norbert hörte ich mich selbst sagen, willst du hier nicht etwas machen ?
Hier muss doch etwas unternommen werden.
Die Situation an der Schule, die Kinder, die Lehrkräfte kreisten ununterbrochen in meinen Gedanken. Ich war nie ein richtiger Urlaubstyp, den man am Morgen an den Strand legen konnte und am Abend wieder einsammelte. Mir ging es immer um Land und Leute, Kultur und ortsübliche Küche. Wie ein Schwamm sog ich alles Neue in mich auf. Hier war nun mein Ehrgeiz geweckt.
Am nächsten Tag mussten wir sowieso in die Stadt, nach Zamboanga. ihr erinnert euch, die Stadt mit ca. 800.000 Einwohnern, die auch den International Airport beherbergt.
In Zamboanga mit seinen vielen Geschäften, Restaurants und Sehenswürdigkeiten wie z.B. „Fort Pilar“, das Baumhaus von Pasonanca uvm. sollte doch auch mindesten ein Schreibwarengeschäft aufbieten können. Ja, natürlich wurden wir fündig.
Mit genau 50,-Euro aus meiner Urlaubskasse betrat ich diesen Laden und kaufte Schulmaterialien. In 2006 war der Euro gegenüber heutiger Verhältnisse noch etwas „kräftiger“. Immerhin reichte mein Geld aus für 200 Schulhefte, 200 Stifte, Radiergummis, Schreibpapier für die Lehrkräfte und einiges andere. Zufrieden mit mir, meinen Einkäufen und mit der Welt fuhren wir nach Bolong zurück. Am Abend saß ich dann mit einigen Familienmitgliedern am Strand, bei eiskaltem San Miguel Bier und freute mich auf meinen Plan, die heute erworbenen Schulmaterialien an die Bolong Elementary School am nächsten Tag zu übergeben.
Teil 3 folgt.

Teil 3 zu: "Wie wirklich alles begann".....

Es war nun Montag der 17.04.2006, nur 2 Tage nach unserem Großeinkauf in Zamboanga.
Nach dem Frühstück ging es nun endlich zur Bolong Elementary School, galt es doch unsere Schulmaterialien an die Mädchen und Jungen zu bringen.
Bei herrlichem Wetter, strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 26 Grad Celsius liefen wir durch Bolong in Richtung Schule. Wir hatten 2 kleine kräftige Helfer aus dem Dorf dabei, die sich, als sie uns die Kartons schleppen sahen stolz bereit erklärten uns beim tragen zu helfen. Die Kinder sind so herzlich, freundlich und hilfsbereit, wie man es sich in unseren Gefilden manchmal so wünscht. Die Erwachsenen gelten hier noch als großes Vorbild.
Empfangen wurden wir von der damaligen Schulleiterin Frau Bernaditta Francesco und der Lehrerin Abelie „Bell“ Gonzales, in deren Schulklasse ich in der Vorwoche dem Unterricht beiwohnen durfte und mir die Missstände aufgefallen waren. Wir packten die Kartons mit den Heften und Stiften und anderen Sachen auf den großen Konferenztisch, als sich die Mimik bei den Anwesenden des Lehrerkollegiums schon ins nachdenkliche veränderte.
Wir hatten ein Problem mitgebracht, ohne darüber vorher wirklich nachgedacht zu haben. Gut, wir hatten Schulutensilien für ca. 200 Kinder mitgebracht, es waren an der Schule aber ca. 1000 Jungen und Mädchen die hier unterrichtet wurden.. Es war ja auch ursprünglich nicht meine Absicht, als kleiner frühpensionierter Postbeamter, dessen Ruhegehalt ja nun auch keine wahren Reichtümer hervorbringen, eine groß angelegte Hilfsaktion zu starten, jedoch musste ich das Problem erkennen.
Nun bat ich das Kollegium die Sachen doch bitte an die Kinder zu verteilen die es wirklich nötig haben, um die anderen wollte ich mich dann später kümmern versprach ich. Schliesslich sind es die Lehrkräfte die am besten wissen, die „ärmeren Kinder“ von den ganz armen zu unterscheiden.
Hier lernte ich auch unsere bis heute für uns tätige Vertrauenslehrerin Frau Satra G. Taman kennen, ein wie sich später herausstellen sollte, absoluter Glückstreffer für unsere heutige Organisation. Satra war erst seit März 2006 im Schuldienst. Wie sich herausstellte ist sie eine Freundin von Bell Gonzales. Mit allen Lehrerinnen, es gab nur eine männliche Lehrkraft an dieser Schule , stellten wir eine gemeinsame Wunschliste auf. Fest stand, dass wir auf jeden Fall 5 Mal soviel Material nachkaufen mussten, um wirklich allen Kindern gerecht werden zu können.
Der geneigte Leser dieses Artikels darf an dieser Stelle nicht vergessen, ich war mit meiner Lebensgefährtin auf die Philippinen gereist, um mich den prüfenden Blicken der Familie zu stellen und meinen Urlaub dort zu verbringen. Nach kurzer Rücksprache mit meiner Lebensgefährtin, was die Finanzen aus unserer Urlaubskasse angeht, bekam ich „grünes Licht“ weitere Einkäufe tätigen zu können.
So verabredete ich mich mit Bell Gonzales, Satra G. Taman und einer weiteren Lehrerin, um mit ihnen gemeinsam die fehlenden Utensilien für die restlichen ca. 800 Kinder zu besorgen. Dazu fuhren wir mit einem Kleinbus aus dem Ort nach Zamboanga. Es war wieder dieses Schreibwarengeschäft, an dem ich die ersten Lernmittel besorgt hatte.
Auf der Wunschliste standen nun auch Malstifte , Malkästen, weitere Hefte in verschiedenen Größen, Bücher, Bastelpapier in verschiedenen Farben, Bastelscheren, Anspitzer, Radiergummis uvm.
Man kann sich vorstellen welche Berge da zusammen kommen…..Mit dem Geschäftsführer des Ladens verabredete ich einen Deal, avisierte ich ihm doch weitere Einkäufe für die Zukunft, wenn er uns einen guten Preis macht. Wir erklärten ihm mit der geballten Überzeugungskraft der Lehrerinnen, dass es sich schliesslich bei unserem Einkauf für einen guten Zweck handelte. Dankenswerterweise hatten wir bei diesem Mann wohl auch seine soziale Ader getroffen, die ihn dazu veranlasste uns einen guten Rabatt einzuräumen.
Die Mitarbeiter des Geschäftes trugen alle von uns gewünschten Artikel zusammen, so lange bis um uns herum ein Papierberg wuchs. Der Einkauf zog sich hin. Des Weiteren erklärte man sich auf Grund der Menge, bereit uns die Materialien bis an die Schule zu liefern. Alles wurde in Kartons verpackt, die wir niemals hätten alleine nach Bolong hätten transportieren können. Nach unserem Kaufrausch lud ich die Damen zum gemeinsamen essen in Zamboanga ein. Schliesslich hatten auch sie ihre Freizeit geopfert, um unseren Schulkindern das dringend benötigte Material zu beschaffen.
In dieser gemütlichen Atmosphäre in einem Hotelrestaurant, wovon die Lehrerinnen noch Jahre nach unserem gemeinsamen essen geschwärmt haben, weil auch sie vorher nie die Gelegenheit hatten so nobel zu speisen, kam es dann zum „Brainstorming“.
Man bat mich, doch bitte zu versuchen von Deutschland aus weitere, stetige Hilfe zu organisieren. Eine sehr ambitionierte Bitte, von der ich bis dahin noch nicht wusste wie man so etwas bewerkstelligen, bzw. organisieren kann. Mein Ehrgeiz war auf jeden Fall geweckt. „ I will do my very best“….antwortete ich, ohne wirklich zu wissen welche Erwartungen ich damit geweckt hatte.
Müde und zufrieden fuhren wir zurück nach Bolong, Ich wollte einfach nur nach Hause, an den Strand in einen Cottage zu meiner Lebensgefährtin, zur Familie und bei einem kühlen Bier relaxen.Zur Erklärung: Ein Cottage ist eine von Palmblättern vor Sonne geschützten Sitzgelegenheit, bestehend aus 2 aus Bambus hergestellten Bänken, einer ebenfalls aus Bambus gefertigten Umrandung.
Die Idee von „Let’s start with ABC war geboren
Warum Let’s start with ABC ?
Zufall. In den philippinischen TV Nachrichten interviewte man die ehemalige Präsidentin der Philippinen Corazon Aqino (Präsidentschaft von1986 bis 1992) verstorben 2009 im Alter von 76 Jahren.
Sie war es, die irgendetwas mit Let’s start with ABC gesagt hatte, wobei ich den Zusammenhang ihrer Äußerung aber vorher nicht mitbekommen hatte. Der Name für meine Organisation war geboren.
Die Lieferung unseres Großeinkaufs war für den nächsten Nachmittag angekündigt.
Noch eine Nacht schlafen, dann zur Schule und auf die Lieferung warten, die für den Nachmittag angekündigt war. Sogar pünktlich, nicht gerade philippinischen Gewohnheiten entsprechend, befuhr der große Transporter aus Zamboanga den Schulhof der Bolong Elementary School. Nach dem Motto „Viele Hände machen schnelles Ende“ wurde der Kleinlaster von seiner Last befreit. Zuerst wurden alle Kartons in das Lehrerzimmer verfrachtet, wo die anderen Lehrerinnen bereit standen unsere Einkaufe zu bestaunen.Sie waren ja am Vortag nicht dabei und wussten nur von Hören / Sagen was wir denn alles „besorgt“ hatten.
Nun ging es darum anteilig auf alle Klassen verteilt (Grade 1 bis Grade 6) zu sortieren.Dazu hatten die Lehrer alle die Namenslisten ihrer Schützlinge parat. Jede Klassenlehrerin hat sich wirklich für ihren Kinder eingesetzt. Ich war zu diesem Zeitpunkt einfach nur glücklicher und stiller Beobachter dieser Aktion. Wir hatten es natürlich auch nicht versäumt, auch den Lehrerinnen entsprechendes fehlendes Material anzuschaffen. Des Weiteren gab es für jeden Klassenraum auch einen „Trash can“ (Abfalleimer). Meine Einkaufsberater hatten wirklich an alles gedacht.
Währenddessen machte ich mir schon Gedanken darüber wie es denn nun weitergehen würde, wenn ich wieder in meinem geliebten Bochum in Deutschland zurück sein würde. Irgendwann sind die Hefte voll geschrieben, die Stifte verbraucht…..
Die Gedanken kreisten unentwegt
Aber ruhig Blut, schliesslich war ich ja im Urlaub und wollte auch das meine Lebensgefährtin, ihre Familie und Freunde zu ihrem Recht kommen, mir die Umgebung von Bolong, Sehenswürdigkeiten von Zamboanga und die „Seven Islands“ zu zeigen.
Fortsetzung folgt

Teil 4 zu : "Wie wirklich alles begann"...

Es war wieder einer der Tage angebrochen, an denen es sich lohnen würde aufzustehen, wie es sich eigentlich immer lohnt morgens das Bett zu verlassen. Aber heute sollte ein besonderer Tag sein, war doch der Tag gekommen, in der Schule nachzusehen in wie weit die Lehrerinnen das gesamte Schulmaterial auf die Schulklassen an unsere Kinder verteilt hatten. Nach dem Frühstück gingen wir in Richtung der Schule, kein Kinderlärm zu hören, der Schulhof war verwaist, bis auf 3 oder 4 Kinder die wohl offensichtlich der Klasse verwiesen wurden um sich auszutoben. Im Lehrerzimmer angekommen wurden wir wieder von Lehrerinnen empfangen die sich in den "Freistunden" auf den nächsten Unterricht vorbereiteten. Man bot uns kalte Getränke an und überschüttete uns sogleich mit Lobgesängen, wie toll unsere Aktion doch sei, dankbar, stolz und überhaupt.....noch immer nicht wissend ob es auch nachhaltige Hilfe in der Zukunft geben würde.

Nun führte man uns in die Klassenzimmer, wobei mir hier besonders auffiel, jedes Kind, also wirklich alle Kinder hatten auf ihren Schulbänken aufgeklappte Schreibhefte vor sich liegen und entsprechend auch Schreibstifte zur Hand. Wir wurden aufgefordert den Klassenraum zu betreten, um uns dann von den Kindern ein wohl einstudiertes freundliches "Good morning Sir Nolbelt" entgegen schmettern zu lassen. Wenn ich daran heute noch denke, legt sich mir eine gepflegte Gänsehaut in den Nacken. Um den Unterrichtsablauf nicht weiter zu stören, wurden wir von Schulklasse zu Schulklasse weiter geleitet. In jedem Klassenverband gab es diese Begrüßungszeremonie. Ich glaube es war in Grade III, wo uns ein Lied der Kinder zum Besten gegeben wurde. Die Kinder wurden hier von der Lehrerin gebeten, doch einmal die Sachen hoch zu halten die sie von uns bekommen hatten....ein wirklich ergreifendes Bild, wie sich die kurzen Arme, mit den kleinen Händen in die Höhe streckten um uns ihre Hefte, Stifte zu präsentieren. Diese Aktion war also gelungen. Nach unserem Rundgang wurden wir ins Lehrerzimmer gebeten, hier hatte man, wer auch immer, ein kleines Mittagsmahl hergerichtet. Peinlich berührt, aber sehr dankbar für diese Geste haben wir das Angebot gerne angenommen. Hier hatten Lehrkräfte aus eigenen privaten Mitteln, Getränke, Reis, Fisch und Gemüse zu einem sehr schmackhaften philippinischen Gericht zubereitet. Zwischenzeitlich war der Unterricht an der Schule beendet, die bis dahin noch fehlenden Lehrkräfte setzten sich zu uns und wir aßen gemeinsam, unterhielten uns und hatten einfach noch einen schönen Nachmittag.

Einige Kinder liessen es sich nicht nehmen, bevor sie den Heimweg antraten, noch einmal einen neugierigen Blick ins Lehrerzimmer, insbesondere aber auf die "Langnase" zu werfen.
An diesem Tag war für mich klar, es sollte meine Lebensaufgabe werden, alles in meiner Macht stehende zu tun, um philippinischen Kindern eine reelle Chance auf eine bessere Zukunft zumindest zu ermöglichen. Dazu benötigt man natürlich Mitstreiter, hier galt es jetzt aktiv zu werden.
Diese Aktion, sowohl diese logistische Herausforderung, die Vorbereitungen und Ausführung dieser 1. Hilfsmassnahme blieben im Dorf natürlich nicht unbemerkt. Alleine die Eltern unserer Schulkinder, der Barangay Captain von Bolong Mr. Antonio Evangelista (Ortsvorsteher) bestärkten mich, wirklich an der "Sache" dran zu bleiben.
Nach diesem sehr erfolgreiche Tag gab es Grund genug, sich wieder an den Strand in eines dieser gemütlichen Cottages zu setzen, aufs Meer hinauszuschauen und mit der Familie meiner Lebensgefährtin, insbesondere den Brüdern, Roger, Joselitto, Victor und Gilbert die eine oder andere Flasche San Miguel zu trinken.

Noch am Abend diesen Tages sendete der Pastor der Gemeinde Bolong einen "Boten" und lud mich schriftlich für den nächsten Tag in seine Pfarrei ein. Meine Lebensgefährtin ahnte sofort um was es bei diesem Gespräch gehen sollte. Sie sollte Recht behalten.
Pfarrer Mr. Pimentel, hatte natürlich "Wind bekommen" von unserer großartigen Hilfsaktion, er beglückwünschte mich dazu, lud mich für den nächsten Sonntag zum Gottesdienst in seine Kirche ein, verbunden mit dem Wunsch, ihm doch etwas Geld für einen Eimer weiße Wandfarbe zu spenden. Die Kirche muss man wissen, ist von allen Seiten offen...so das auch Hunde, Katzen, sollten sie Interesse am Gottesdienst haben, auch unkontrollierten Zugang erhalten. Nachdem ich mir die Kirche angeschaut, mich über den Preis der Farbe informiert hatte, stimmte ich zu. Der Bitte des Pfarrers konnte ich mit 30,- Euro entsprechen. Schon am nächsten Sonntag, bei meinem Besuch, zu dem ich eingeladen war, erschien die Kath. Kirche zumindest von Innen, im strahlenden Weiß.
Als Hochwürden Mr. Pimentel mich im Zuhörerraum entdeckte, was ja auf Grund meiner Hautfarbe, Größe und "Langnase" nicht so schwierig war wechselte er seine Ansprache an die Gemeinde in die englische Sprache.

Ja, er begrüßte mich sogar von der Kanzel aus persönlich und wies auf die von uns gesponserte neue Wandfarbe hin, was die Gläubigen in einen Beifall ausbrechen ließ. Ganz wohl fühlte ich mich dabei ehrlich gesagt nicht, aber die Gemeindemitglieder die wohl schon von der Schulaktion gehört hatten wussten nun auch wie der Verrückte aus Europa aussieht, der das alles auf sich genommen hat.

Viele tolle Sachen sind im Nachgang noch passiert.
Zurück in Deutschland habe ich viele Unterstützer gefunden, insbesondere ist hier mit Dr. Stefan Neukirchen aus Bochum der wichtigste Unterstützer zu erwähnen.
Ich kann hier nicht die gesamten 15 Jahre beschreiben, nur soviel. Es gab Rückschläge, auch von privater Natur die mich sehr traurig gemacht haben. Dann kamen Tage die mich wiederum sehr glücklich machten.

Besondere Aktivitäten:
Der niedergelassene Kinderarzt Herr Dr. Matthias Eckert aus Bayern hat damals an allen ca. 1000 Kindern der Bolong Elementary School auf eigene Anreise.-Unterbringungskosten eine Vorsorgeuntersuchung vorgenommen und erstmals bis dahin nicht vorhandene Datenblätter angelegt. Darin Größe, Alter, Gewicht, Kopfumfang, Testung des Lungenvolumens durch aufblasen lassen von Luftballons.Informationen zu Vorerkrankungen der Kinder usw.. Eine große Hilfe für das im vorigen Artikel beschriebene "Health Center" von Bolong.
Mit Mitteln der Organisation "Let's start with ABC" wurde in einer Dschungelschule eine Kinderbibliothek errichtet. Dafür erhielten wir die Auszeichnung " Outstanding Stakeholder Award 2017" vom Department of Education.
Regelmäßige Ernährungsprogramme, Hilfestellung bei medizinischer Fürsorge, Beschaffung von Wasserspendern für die Schulen, Schul,-Lernbüchern. Beschaffung von Schulkleidung, Wäsche für Mädchen und Jungen, sowie einfach nur "Slipper" (Flip-Flops)...Schultaschen, Rucksäcke, Trinkflaschen und vieles mehr.
Seit 6 Jahren konzentrieren wir uns verstärkt darauf Kinderpatenschaften für philippinische Kinder ins Leben zu rufen. Derzeit, Stand 01.01.2021 pflegen wir mit 30 deutschen Paten*Innen persönliche Patenschaften zu 40 Kindern an der Manicahan Poblacion Elementary School. An diese Schule hat unsere schon erwähnte Frau Satra G. Taman gewechselt. Sie war damals im März 2006 als Junglehrerin in Bolong angefangen. Sie ist für unsere Organisation unersetzlich geworden. Seit Jahren arbeiten wir mit Satra zuverlässig und vertrauensvoll zusammen.

Ein Mädchen aus den Anfängen unserer Organisation aus 2006 ist mittlerweile selbst eine tolle Grundschullehrerin geworden und lehrt an einer Schule in Zamboanga.
In den nun vergangenen 15 Jahren konnten wir mit ca. 50.000 Euro ( 2, 9 Mio. Php) 6000 Mädchen und Jungen helfen eine Grundschulausbildung mit zu finanzieren.
Um dieses tolle Projekt weiter führen zu können, den Kindern etwas Licht in die dunkle Welt zu bringen sind wir natürlich auf Spenden angewiesen. Wenn auch Sie sich für ein Patenkind interessieren, die Organisation finanziell, auch einmalig unterstützen möchten, nehmen Sie bitte Kontakt zum Verfasser auf.

Spendenübergabe verzögert sich !

Wie seit letztem Jahr schon praktiziert, hat die Übergabe der Sachspenden an unsere Patenkinder planmäßig in der zweiten Dezemberhälfte 2020  begonnen. Alle Patengelder waren pünktlich eingegangen und wurden (in 3 Raten) an unsere Vertrauenslehrerin überwiesen. Dieses Vorgehen war von der Gegenseite ausdrücklich so erwünscht. Nach gutem Start wurden schon etliche unserer Kinder in den Wohnungen aufgesucht und unsere Sachspenden überreicht. Fotodokumente dazu werden regelmäßig auf unserer FB-Präsenz veröffentlicht. Corona grassiert auf den Philippinen genau so wie weltweit. Dazu setzte jetzt die Regenzeit ein und einige Erdbeben kündigten sich mit leichten Erdbeben an. Aus Sicherheitsgründen wurden die Hausbesuche nun unsererseits untersagt. Nur noch wenige Kinder stehen auf unserer Besucherliste, werden aber zeitnah auch ihre Sachspenden unserer Paten*Innen erhalten.


Heute am 11.12.2020  erreichte uns eine unerwartete Spende aus Berlin. Frau Katalin Ehrig hat großes Herz beweisen, überwies sie doch 300,- Euro !! an Let's Start with ABC. Wir werden somit in die Lage versetzt das im nächsten Jahr anstehende 15 jährige Jubiläum unserer Organisation zu feiern, bzw. feiern zu lassen. Obwohl wir alle mit stolz auf auf das bisher erreichte in  der Vergangenheit zurückblicken können, werden hier nicht die Korken knallen. Vielmehr werden wir allen ca. 1000 Kindern der Manicahan Poblacion Elementary School ein Frei-Eis spendieren. So kommen nicht nur unsere Patenmädchen ,-Jungen in den Genuss, sondern auch die Kinder, die bisher nicht das Glück einer Patenschaft für sich in Anspruch nehmen können. An dieser Stelle möchte ich Katalin recht herzlich meinen Dank ausdrücken.

 



1226,30 Euro.......

So hoch war die diesjährige Spende unseres Sponsors Dr. Stefan Neukirchen von der Bochumer Zahnetage aus Bochum, die uns Anfang Dezember erreichte. Diese Summe konnte erreicht werden, weil viele Patienten das bei Ihnen entnommene Zahngold spendeten.

An dieser Stelle Danken wir unserem langjährigen Freund, Paten und Sponsor Dr. Stefan Neukirchen, sowie seinen Patienten, die diese Spende ermöglicht haben.

 

 

 


2 neue Patinnen im November 2020

Wir freuen uns aktuell über 2 neue Patinnen.

Es handelt sich um Frau Gianna- Rivera-Schlottbohm (li.) aus Herdecke und  Sandra Bisinger  ( re.) aus Geislingen

Aktuell haben wir dann 38 Patenkinder unterstützt von 30 Paten.

An dieser Stelle möchten wir uns bei den Neuzugängen herzlichst bedanken und hoffen auf ein langes gutes miteinander im Sinne unserer guten Sache.


Das Mädchen Marwisa B. Insani *30.05.2016 ist das Patenkind von Frau Gianna Rivera-Schlottbohm aus Herdecke / Ruhr.

Die Mutter des Kindes ist Hausfrau, der Vater arbeitet an einer Wassertankstelle. Die Kleine geht in die Kindergarten- Vorschulklasse der Manicahan Poblacion Elementary School in Zamboanga und wird im nächsten Jahr offiziell eingeschult.


Der Junge Amir F. Jakiri * 03.04.2013 ist das Patenkind von Mirjam Jasmin Strube aus Braunschweig.

Der Junge geht in die 2. Schulklasse und ist das 3. von insgesamt 5 Geschwistern.

Beide Elternteile unterhalten einen kleinen Bauernhof um die Existenz zu sichern.


Das ist ein Nachrückerkind für unseren Paten Herrn Michael Hünecke aus Nienburg.

Nurhida B. Kalung *09.07.2009

Sie ist Einzelkind und besucht die 5. Schulklasse der Manicahan Poblacion Elementary School in Zamboanga.

Die Mutter ist arbeitslos, der Vater hat sich von der Familie abgesetzt.

Gemeinsam lebt Nurhida und ihre Mutter bei Verwandten.


Das Mädchen Nurnisa Mendez Morales *02.05.2010 ist das bisher letzte Patenkind welches wir vermitteln konnten.

Der Pate für dieses nette Mädchen, die die jüngste von 3 weiteren Geschwistern ist, wurde für Herrn Thomas Schmidt, Bochum als Pate aus der langen Warteliste genommen.

Die Eltern sind Corona bedingt beide arbeitslos.


Mit Charlene Strube aus Braunschweig begrüßen wir eine weitere Patin aus Braunschweig. Charlene wird einem Mädchen eine Grundschulausbildung mitfinanzieren.

Somit hat unsere Organisation 34 Paten, die insgesamt 42 Mädchen und Jungen eine gute Chance auf Bildung ermöglichen können. (27.07.2020)

 

Maria Jhoeshana Natividad *20.02.2012

 


In diesem Monat konnten wir 3 neue Patenschaften ins Leben rufen.

 Frau Sabine Lindstedt li. aus Gelsenkirchen wurde Patin des kleinen Mädchens Aprile Eliza Dayto *20.04.2016

 Frau Mirjam Jasmin Strube, Braunschweig übernahm mit dem Jungen Aljavier  Jakiri Ubahin *20.04.2009 eine Patenschaft

Unsere Margherita Abelmann ebenfalls aus Braunschweig übernahm neben des schon vorhandenen Patenkindes Nessa D. Francisco *06.04.2010 eine weitere Patenschaft über den Schulstarter Ukail D. Dokol *04.09.2016


Am 02.06.20 war es wieder soweit.

Die 3. Corona-Hilfsaktion hat heute in Bolong, der Wiege meiner Organisation , Let's start with ABC auf den Philippinen, stattgefunden. Vielen Dank den fleissigen Helfern Jocelyn Sczepanski und Satra Taman. Es gab Lebensmitteltüten, gefüllt mit Nudeln, Fisch, Keksen und angereicherte Milchprodukte. Nicht zuletzt gilt der Dank auch den Hauptspendern Frau Dr. Inka Krude, Dr. Stefan Neukirchen aus Bochum, sowie Jürgen Keller,Zellingen.


Aufruf zu Covid19-Hilfe für unsere Kinder

Liebe Paten*innen,

im Zusammenhang mit den neu übernommenem Patenschaften unserer Patin Frau Dr.Inka Krude aus Bochum, (2 Kinder), hatte ich in den letzten Tagen mehrfach Kontakt zu unserer Vertrauenslehrerin Frau Satra G.Taman (Siehe Bild) in Zamboanga, sie ist seit Jahren unsere Koordinatorin vor Ort. In einem der nächsten Newsletter werde ich sie euch noch genauer vorstellen, insbesondere für unsere neuen Paten*innen.

Wie schon erwähnt, hat "COVID 19" auch die Philippinen erreicht. Ähnlich wie bei uns in Deutschland kam es zum "Shutdown" der Wirtschaft. Unsere Patenkinder sind unmittelbar betroffen. Aber dort macht man sich keine Gedanken um genügend Toilettenpapier oder Seife. Vielmehr darum, ob es genügend zu essen gibt. Wir sprechen hier nicht von Fleisch oder Fisch, welches für unsere Kinder sowie schon Luxusgüter sind, sondern um "einfachen Reis".Im Gespräch wurde ich gebeten zu prüfen ob es eventuell eine "Ernährungshilfe" Seitens Let's start with ABC geben könnte. Gerne würde ich dem Wunsche entsprechen, schliesslich bin ich ja selbst auch Pate eines kleinen Mädchens. Aus Überzahlungen unserer Patengemeinde, wie ich uns gerne nenne, habe ich noch einen kleinen finanziellen Grundstock, für eben solche Situationen. Natürlich reicht dieser nicht aus, um allen Familien einen Sack Reis zu bezahlen. Ein 20 Kilo Sack Reis kostet ca.23,- EUR.

In der nächsten Woche, ziemlich zeitnah, werde ich unserer Vertrauenslehrerin 600,- Euro überweisen. Mit diesem Beitrag können wir sie in die Lage versetzen 26 Sack Reis a 20 Kilo zu kaufen und den Familien unserer Kinder zukommen zu lassen. Durch die Großabnahme beim Händler wird es zur Preissenkung / Discount kommen, so das wir davon ausgehen können, alle Familien unserer Kinder mit Reis versorgen zu können. Reis ist das Grundnahrungsmittel auf den Philippinen, wie überhaupt in Südostasien. Reis wird dort sehr gerne auch nur mit "Maggi" gegessen. Reis ist sehr nahrhaft, das Maggi sorgt eher zur Geschmacksverstärkung. Auch ich habe es auf den Philippinen manchmal geliebt den Reis auch nur so zu essen, es war eine Erfahrung.

Meine Frage mit der Bitte um baldige kurze Rückmeldung.

Möchte sich jemand an der zusätzlichen "Ernährungshilfe" beteiligen ? Natürlich werden wir diese Aktion Seitens unserer Organisation auch zuverlässig dokumentieren. Wir werden hier keine Gelder horten, wenn es dort dringend benötigt wird. Trotzdem möchte ich unseren Grundstock nicht auf "0" fahren, um weiterhin etwas Handlungsspielraum zu haben.

Bitte geht in euch, überlegt ob ihr helfen könnt. Ich weiß, dass die eine oder andere Familie unter uns selbst in dieser Zeit nicht die finanziellen Möglichkeiten hat, weil Kurzarbeit, Arbeitslosigkeit und andere Sorgen drücken. Denen sei gesagt, das ihr Kind von uns nicht vergessen wird. Wir sind eine Solidargemeinschaft, " Einer für Alle, Alle für Einen".

Es fällt mir schwer, trotzdem möchte ich euch Allen ein frohes Osterfest wünschen, bleibt gesund und möglichst Zuhause. Es ist schön einem Kreise wie ihr es seit, schon seit 14 Jahren vorstehen zu dürfen. Ohne Euch gäbe es unsere Organisation nicht.

Bankdaten werden auf dieser Seite NICHT veröffentlicht ! Wenn Sie uns unterstützen möchten, kontaktieren Sie uns bitte. Vielen Dank.

 

Vielen Dank,
Euer Norbert Hölter


Die Verteilung der Reisspenden hat am 19.04.2020 begonnen


17.04.2006 - 17.04.2020

14 Jahre Let's start with ABC

Unsere Organisation feiert an diesem Tag sein 14 jähriges Bestehen. Ich danke an dieser Stelle allen, die das möglich gemacht haben. Gerne wiederhole ich mein Versprechen, diese Organisation so lange aufrecht zu erhalten, wie es mir möglich ist. Auch hier soll der Name Dr. Stefan Neukirchen, Bochum genannt werden, der über Jahre hinweg immer wieder ein zuverlässiger Freund, Sponsor und Pate unserer Organisation gewesen ist und auch bleibt. Den mittlerweile 30 Paten, die aus unserer Organisation hervorgegangen sind sei gesagt, heute ist die 1. Reisspende, bzw. das von euch gespendete Geld auf die Philippinen transferiert worden. In diesem Zusammenhang darf auch unserer Vertrauenslehrerin Frau Satra Guram Taman für 11 Jahre Treue , Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit meinen Dank aussprechen. Ein Glückwunsch geht an euch alle, für euer bewiesenes soziale Engagement. Euer Norbert Hölter


Nachfolgend ein paar Glückwünsche die uns erreicht haben

Rainer FrickeLieber Norbert, meinen Glückwunsch zum 14jährigen Bestehen! Ich bin mittlerweile ja auch schon sechs Jahre als Pate dabei und habe es noch keinen Tag bereut!
Nicht nur das schöne Gefühl, helfen zu können, sondern auch die wunderbare Gemeinschaft und Fr
eundschaften, die sich mittlerweile u. a. auf den jährlichen Patenschaftstreffen gebildet haben, möchte ich nicht mehr missen.
Ich denke mal, wir alle schätzen dein außerordentliches Engagement in der Sache und wünschen uns, dass du es noch viele Jahre machen wirst!


Wolfgang Max Kracht Großartige Leistung, Norbert. Du kannst stolz auf dich sein. Dass wir uns bei dieser Gelegenheit kennengelernt haben, ist noch ein besonderer Glücksfall. Danke!

Uwe Arnold : Auch ich möchte Dir zu diesem Ehrentage gratulieren. kindern im Urlaub spontan zu helfen, daraus eine Organisation aufzubauen, Paten zu gewinnen und das mittlerweile schon 14 Jahre durchzuhalten ist schon eine tolle Sache. Ich hoffe, dass es diese Organisation noch lange geben wird, damit möglichst viele Kinder davon profitieren werden.


Dunja Von Holt Herzlichen Glückwunsch lieber Nachbar😉wir sind glücklich darüber dich kennengelernt zu haben. Endlich hat das Schicksal auch mal im positiven zugeschlagen 

Jens Lücking: Lieber Norbert, 14 Jahre sind nun schon vergangen, und im kommenden Jahr, wenn hoffentlich das normale Leben wieder möglich ist, sollten wir die 15 gebührend feiern!
Vielen Dank für Dein grosses Engagement und weiterhin viel Erfolg. Ich werde versuchen, etwas mitzuhelfen.


Backstra Guram Taman (Vertrauenslehrerin)

Happy 14th Year Anniversary Let’s Start With ABC Foundation

It has been a wonderful journey altogether. Let’s hope for the best in the coming years.

To our Dear German Sponsors a big round of applause for all your generosity and unconditional help to our dear SchoolChildren.

And Congratulations and Kudoz to the Man behind this Organization. Vielen Dank Sir Norbert Hölter




4 neue Patenschaften


Seit dem 27.04.2020 ist auch der Junge Rakan S. Sajiwan geb*27.07.2011 in die Gruppe unserer Patenkinder aufgenommen worden.

Der Junge ist das 2 von insgesamt 5 Kindern. Die Mutter ist Hausfrau, der Vater fährt als Fischer zur See.

Die Patenschaft haben die Eheleute Krummacker aus Braunschweig übernommen.


Heute am 13.04.2020 begrüßen wir ein weiteres Patenkind.

Es handelt sich um Ashraff D. Lopez geb.*18.11.2008

Im Alter von nur 1 Jahr verlor Ashraff als jüngstes von 12 Geschwistern beide Elternteile durch einen bestialischen Überfall. Seither sind die Geschwister auf sich alleine gestellt. Die Ältesten Geschwister versorgen den Haushalt , die Kinder und versuchen über die Runden zu kommen. Die Älteste seiner Schwestern studiert in Manila.

Durch Nebenjobs unterstützt sie so gut sie kann ihre Geschwister in Zamboanga.

Patin ist Frau Dunja Von Holt aus Bochum.

 


Am 18.09.2011 wurde dieses Mädchen Zheenann Bahim geboren. Zheenann ist seit dem 10.04.2020 das Patenkind ebenfalls von Frau Dr. Inka Krude aus Bochum.

Zheenann ist die ältere von 2 Geschwistern und hat noch einen jüngeren Bruder. Sie geht in die 3 Schulklasse an der Manicahan Poblacion Elementary School. Der Vater arbeitet als Kraftfahrer in Manila, also sehr weit von zuhause entfernt. Die Mutter ist Hausfrau.

Mit unserer neuen Patin Frau Dr. Inka Krude aus Bochum, 

begrüßen wir auch 2 neue Patenkinder. Zum 10.04.2020 hat unsere Freundin den Jungen Abdul Aziz P. Ambali *06.10.2009 in Patenschaft genommen. Abduls Mutter ist Hausfrau, der Vater ist Fischer, kann aber derzeit wegen der Corona-Krise nicht aufs Meer zum fischen herausfahren. Abdul geht in die 5. Schulklasse auf unserer Manicahan Poblacion Elementary School.


Katharina hat geheiratet

Unsere Schirmherrin und Freundin Katharina Agamov geb. Lehnert hat am 21.02.2020 ihren Lebensgefährten geheiratet.

Auch von dieser Stelle gratulieren wir recht herzlich und freuen uns mit ihr für diesen neuen Schritt in ihrem Leben. Mögen beide glücklich sein, bleiben und die Herausforderungen im täglichen Leben gewachsen sein. Alles Gute !


Die Hausbesuche unserer lieben Freundin und Vertrauensperson vor Ort ist am 07.02.2020 erfolgreich beendet worden.

Frau Satra G.Taman hat zusammen mit einigen ihrer Kolleginnen der Schule (Bild) die Kinder alle Zuhause mit einem Besuch überrascht, wobei die Sachspenden unserer Paten aus Deutschland / Schweiz überreicht wurden. An dieser Stelle danken wir allen Beteiligten für ihre Mühe und laden die Lehrerinnen zu einem gemeinsamen Essen ein.


Hausbesuch bei unseren Kindern 2020



Heute am 23.12.2019 erreichten uns die Weihnachtsgrüße unserer Patenkinder. Natürlich werden die Grüße der Kinder auch die Patinnen / Paten erreichen. Zwischen den Jahren geht die Post auf den Weg. Versprochen.


Die Einkäufe für unsere Patenkinder haben begonnen.....Die Übergabe findet im Januar 2020 statt.


Let's Start with ABC ist umgezogen

Seit dem 01.12.2019 ist die Organisation wieder in Bochum Zuhause 

Die neue Adresse lautet :

Let's Start with ABC

Norbert Hölter

44793 Bochum

Antoniusstrasse 16


Dr. Stefan Neukirchen spendet erneut

Unser Sponsor Dr. Stefan Neukirchen aus Bochum spendete erneut den Erlös aus Zahngold seiner Patienten. Am 11.10.2019 konnte unsere Spendenkonto eine Gutschrift von 2280,- Euro verbuchen. An dieser Stelle Danken wir unserem langjährigen Freund und Unterstützer für die nachhaltige Hilfe.


Trikotspende erreicht die Philippinen

Nach gut 3 monatiger Reise mit zwischenzeitlich als Verlust gemeldeter Postfracht kam schlussendlich das Paket mit der Trikotspende des Würzburger Fußballverein auf den Philippinen an. Die Kinder posieren stolz für die Kamera unserer Vertrauenslehrerin Satra. G. Taman.

An dieser Stelle Danke ich auch dem Anhängerclub des WFV für die Übernahme der Frachtkosten von über 100,- Euro.


Ein Trikotsatz geht auf die Reise....

Heute am 13.06.19 konnten wir ein Paket auf die Reise schicken. Inhalt sind ca. 30 Trikots und Trainingsanzüge, die uns vom Würzburger Fußballverein e. V. gespendet wurden. Einige unserer Paten und Gönner aus dem Anhängerclub des WFV haben für das Porto in die Tasche gegriffen. An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank dafür. Ein Foto wird selbstverständlich demnächst auch hier zu finden sein.

 

Update:

Das Paket hat bis heute 20.07.2019 die Empfänger noch nicht erreicht. Eine Nachforschungsantrag wurde bereit gestellt.

 

Update 03.08.2019:

Das Paket ist bis heute nicht am Zielort angekommen. Ein Nachforschungsauftrag ist gestellt und wird bearbeitet. Wie man mir Seitens DHL mitgeteilt hat, kann es bis zu 3 Monaten dauern. Sollte das Paket nicht aufgefunden werden, bekommen wir eine finanzielle Ersatzleistung,


2 neue Patenkinder seit dem 06.06.2019


Einladung zum 3. Patentreffen wurden verschickt !

Die Einladungen zum 3. Patentreffen wurden versendet. In diesem Jahr findet das Patentreffen in Zellingen bei Würzburg statt.

Leider gab es schon einige Absagen: Unsere lieben Paten, Max Kracht (Nehmsen), Dr. Ulrich Grebhofer (Bochum) Fr. Margherita Abelmann (Braunschweig) und unser Hauptsponsor Dr. Stefan Neukirchen (Bochum) haben bereite aus terminlichen anderen Verpflichtungen abgesagt. Trotzdem hoffen wir auf das bisher "stärkste" Teilnehmerfeld aus Paten an dem Wochenende vom 09.08./12.08. das anlässlich des Sommerfestes des hiesigen Sportverein FSV Zellingen 1946 e.V. stattfindet. Bei guter Live Musik, Speisen vom Grill und hausgemachten Kuchen wollen wir ein schönes Treffen in gemütlicher Atmosphäre feiern.


2.Patentreffen in Braunschweig v. 30.11.2018 bis 02.12.2018

Vom 30.11.2018 bis 02.12.2018 fand in Braunschweig unser 2. Patentreffen statt. Nach dem 1. Patentreffen in Bochum vor 2 Jahren hat es endlich wieder mal geklappt.

Unser Freund und ebenso auch Pate Rainer Fricke, wohnhaft in Braunschweig, hat alles bestens organisiert. So konnten wir auf dem Weihnachtsmarkt in Braunschweig / Stöckheim einen Infostand aufstellen und mit Materialien bestücken. Die Anreise erfolgte schon am Freitag 30.11.2018 gegen Mittag. Unser Freund und ebenfalls Pate Herr Uwe Arnold aus Bochum stattete alle Paten mit extra angefertigten Namensschildern aus, wofür das wirklich gut war, beschreibe ich später in diesem Bericht. Ausserdem erklärte er sich bereit uns Fotodokumentarisch zu begleiten. Am Freitag Abend nach der Anreise besuchten wir den Haupt-Weihnachtsmarkt in Braunschweig unter der Leitung von unserem lieben Rainer. Durch die Namensschilder waren wir gut als zusammen gehörige Gruppe zu erkennen. Am "Feuerzangenbowle-Stand" wurden wir von einer netten jungen Dame angesprochen. Wir haben ihr kurz erklären müssen, wer wir sind, woher wir kommen und was wir machen. Sie gab sich dann als Chefin des besagten Standes aus und drückte uns eine 50,- Euro Spende in die Hand. Als wenn uns das nicht schon genug gewundert hätte, bedeutete sie ihrem Personal, das die Leute mit dem "ABC-Namensschild" eine Runde aufs Haus bekommen sollten. Natürlich haben wir alles dankend angenommen. Der Abend verlief noch in gemütlicher Runde in einem Braunschweiger Traditionslokal, Namens " Habenicht". 

Am Samstag also, nachdem alle ausgeschlafen hatten fuhren wir nach Stöckheim, wo freundliche Helfer schon den Infostand für uns aufbauten. Hier fand sich dann auch unsere Schirmherrin Katharina Lehnert mit ihrer kleinen Schwester Mara ein. Katharina hatte vorher eine Art "Freundschaftsarmbänder" anfertigen lassen, mit dem Schriftzug " Stolzer Pate von ABC". Infomaterial wurde verteilt, viele Gespräche geführt, bevor wir dann auch den Weihnachtsmann an unserem Stand begrüßen durften, Mittlerweile war auch unser Freund und Autor des Buches " Das Phantom der Opa",  Wolfgang Max Kracht, ebenfalls ein Pate und sehr guter Freund aus der Nähe von Hamburg eingetroffen. (Siehe Foto).

Nach Abschluss dieses erlebnisreichen kalten Tages, besuchten wir dann das Lokal "Les Amis", welches nur wenige Schritte von unserem Infostand auf dem Weihnachtsmarkt entfernt lag. Hier erschien dann auch zu unserer besonderen Freude der Vater unserer Schirmherrin, Sebastian Lehnert. Es war ein gelungener Abend mit hervorragend servierten Speisen. Auch der Inhaber dieser Lokalität bewies ein großes Herz, indem auch er uns nicht einfach gehen ließ, ohne unserer Organisation 50,- Euro zu spenden.

Im Nachgang dieses Patentreffens hat uns Rainer Fricke den Erlös seiner mit Mühe gefertigten Zuckerwatte, die er an unserem Stand verkauft hat überwiesen. Alles in Allem ein sehr gelungener Ausflug, bei dem es eigentlich ja nur darum ging, die Paten einander näher zu bringen und uns mal wieder öffentlich zu zeigen. An dieser Stelle möchte ich nicht vergessen, mich bei Elena Fricke für ihre tatkräftige Unterstützung bedanken.

Das 3. Patentreffen wird voraussichtlich im Jahre 2019 in Würzburg stattfinden. Wir haben einige Paten in Unterfranken wohnen, die dann sicherlich auch mal bei diesem Erlebnis dabei sein möchten.

 

 


Stand v. 11.10.2019 Patenschaften

Aktuell verfügen wir über 30 deutsche Paten, die insgesamt 37 Patenschaften zu philippinischen Mädchen und Jungen an der Manicahan Poblacion Elementary School pflegen.


Der Wirt des Cafe - Bistro "Butterfly"

in Zellingen spendete für die Manicahan Poblacion Elementary School in Zamboanga das Geld für 10 Kilo Bonbons. 

Die Geldspende unseres Sponsor Dr. Stefan Neukirchen ist zwischenzeitlich auch eingegangen. Die Summe wird zusammen mit den Patengeldern unserer deutschen Paten rechtzeitig vor Weihnachten auf die Philippinen überwiesen. Auch haben einige Paten ihren Beitrag schon geleistet. Vielen Dank dafür.


Für die Jahresspende in Höhe von 3118,87 bedanken wir uns im Namen der Kinder, Lehrer und Freunde von Let's Start with ABC bei unserem Hauptsponsor Dr. Stefan Neukirchen aus Bochum, der wieder viel Zahngold bei seinen Patienten für uns gesammelt hat.

Leider wird Herr Dr. Neukirchen sich in Zukunft beruflich etwas zurück ziehen, so dass wir auf neue Spender viel mehr angewiesen sein werden wie bisher.


Eine Balik Bayan Box geht auf Reisen,

In Zamboanga freut man sich auf die Ankunft dieses Überraschungspaketes. Abgeholt am Sa.den 22.09.18 in Zellingen wird diese Box noch vor Weihnachten die Schule unserer Patenkinder erreichen.


Unsere Patronin Katharina Lehnert nimmt für die phil. Nationalmannschaft der Tennisdamen an den Asian - Games vom 18.08.2018 bis zum 02.09.2018 in Indonesien teil. Wir wünsche ihr viel Erfolg.


Am Montag den 21.08.2018 konnte die Schule ein TV Gerät von Let's Start with ABC in Empfang nehmen. Fernseher in der Schule ? Ja, es handelt sich um eine Vorschulklasse, also Kinder vor dem 1. Schuljahr. Erinnern wir uns, auch wir haben damals "Schulfernsehen" gehabt. Zuvor konnten die Kinder leider nur über das kleine Laptop des Lehrers Herrn Maxwell Bildungsfernsehen schauen, indem man sich eng aneinander vor dem kleinen Bildschirm versammelt hatte. Die Kinder des "Kindergartens" sind sehr glücklich über diese Anschaffung. Unsere Vertrauenslehrerin Satra G. Taman als unsere Koordinatorin vor Ort hat das Gerät übergeben.


4 neue Ehrenmitglieder bei Let's Start with ABC

Am 23.06.2018 hat unsere Organisation 4 Ehrenurkunden vergeben. Für die stetige Unterstützung unserer Arbeit vor Ort in Zamboanga wurden unsere Vertrauenslehrerin Frau Satra G. Taman (Lehrerin an der Manicahan Poblacion ES) Herr Vincent Paul Elago als treuer Freund und Koordinator der Spendenübergaben, Herr Ryan Marcia Rubio als Schulleiter der Santo Nino ES und das TV / Radio Team des Senders "EmediaMo" Zamboanga für die fast 20 minütige Liveübertragung der Übergabezeremonie der Patengeschenke an der Pobacion ES am 02.02.2018. Wir gratulieren unseren den 4 "Ausgezeichneten" und freuen uns auf viele weitere Jahre der guten Zusammenarbeit für unsere gemeinsame Sache.


In diesem Jahr (2018) profitieren 4 Schulen von unserer Hilfe

Folgende Schulen sollen in diesem Jahr von unseren Spendengeldern profitieren.

1. Bolong Eelementary School, als Wiege unserer Organisation ( ca. 1000 Kinder)

2. Poblacion Elementary School, die Schule unserer 30 Patenkinder, ca. 1000 Kinder)

3. Sto. Nino Elementary School, die Schule ist nur durch überqueren mehrerer Flüsse zu erreichen (150 Kinder)

4. Eligna Elementary School, in den Bergen gelegen mit ca. 95 Kindern.

 


Let's Start with ABC "Stakeholder 2017"

Am 05.06.2018 erhielt unsere Organisation den "Stakeholder Preis 2017". Stellvertretend nahm unser Freund Vincent Paul Elago den Preis entgegen. Überrascht wurden wir mit einer weiteren Auszeichnung. So erhielten wir am selben Tag auch die Auszeichnung "TOP 5 Stakeholder 2017", immerhin aus von der Jury 40 anderen zur Auswahl stehenden Organisationen. Darauf können wir stolz sein. Der Dank ergeht an alle Freunde, Sponsoren und Unterstützer der Organisation Let's Start with ABC, ohne die es nicht möglich wäre so effektiv und nachhaltig Hilfe zu leisten.


Übergabezeremonie an der Manicahan Poblacion Elementary School in Zamboanga. Liveübertragung vom philippinischen TV Sender EMediaMo am 02.02.2018


Besuch bei unserem Freund, Dr. Stefan Neukirchen, Bochum


Am 08.12.2017 wird Norbert Hölter unseren Hauptsponsoren Dr. Stefan Neukirchen in seiner Zahnarztpraxis in Bochum besuchen

Unter anderem wird sich der Organisator dieser Organisation bei Herrn Dr. Neukirchen für die Spendensumme von 30.000,- Euro bedanken. Während der letzten 7 Jahre wurde aus dem Erlös von Zahngold dieser sagenhaft große Betrag von ihm gesammelt.